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Unser Ener gibt Tipps zum Stromsparen: Warmwasser

Warm duschen oder ein heißes Bad nehmen ist gerade in der kalten Jahreszeit eine Wohltat. Ob zum Zähneputzen, zum Kochen oder Wäsche waschen – immer warmes Wasser in ausreichender Menge zur Verfügung zu haben, ist für uns heute selbstverständlich. Jeder Bundesbürger verbraucht im Durchschnitt ca. 127 Liter Trinkwasser täglich, davon sind ca. 50 Liter Warmwasser. Die Erzeugung von Warmwasser ist energieaufwendig. Wasser kann mithilfe von Solarenergie, Gas, Öl, Fernwärme oder Holz erwärmt werden. Oder mit Strom. Warum größere Warmwasserboiler nur bei längerer Abwesenheit abgeschaltet werden sollten oder wie man mithilfe von Luft komfortabel Wasser sparen kann, erfahren Sie hier.

Wer Warmwasser mit Strom erzeugt, z.B. mithilfe eines Boilers, benötigt die meiste Primärenergie. Dennoch wird noch bei 20 Prozent der Haushalte in Deutschland das Wasser elektrisch erwärmt. In manchen Fällen – zum Beispiel, wenn die Leitungen zwischen zentraler Heizung und der Zapfstelle zu lang sind und bei geringem Verbrauch – kann eine dezentrale Warmwasserbereitung mit Strom allerdings auch sinnvoll sein. Hier gibt es zwei verschiedene Systeme: Speichergeräte erwärmen und speichern Wasser, das rund um die Uhr für die Nutzung bereitgehalten wird. Bei Durchlauferhitzern wird das Wasser im Durchlaufen erwärmt.

Tipps für Speichergeräte
Es lohnt sich, kleine Speicher (ca. 5 bis 10 Liter) abzuschalten, wenn kein weiterer Bedarf besteht. Das lässt sich übrigens auch mittels einer Zeitschaltuhr regeln. Größere Speicher dagegen sollten nur während längerer Abwesenheit ausgeschaltet werden, da das Warmhalten größerer Wassermengen meist weniger Energie verbraucht als die häufige Erwärmung des Kaltwassers.

Tipps für Durchlauferhitzer
Besser als Speichergeräte schneiden Durchlauferhitzer ab: Wasser wird im Durchlaufen erwärmt, wenn Bedarf besteht. Es muss also nicht wie bei Speichern warm gehalten werden. Elektronisch geregelte Durchlauferhitzer sind am besten geeignet. Hier kann die Warmwassertemperatur zwischen 30 und 60° C vorgewählt werden. Es sollte immer die tatsächlich benötigte Temperatur eingestellt werden. So entfällt das Zumischen von Kaltwasser, ein unnötiger Strom- und Wasserverbrauch wird so vermieden. Gegenüber einem hydraulischen Durchlauferhitzer spart dies immerhin ca. 10 Prozent Strom.

Es ist also empfehlenswert, den alten Wasserboiler gegen einen elektronisch geregelten Durchlauferhitzer auszutauschen. Fragen Sie dazu Ihren Elektro-Fachmann.

Tipps für zentrale Warmwasserversorgung
Bei einer zentralen Warmwasserversorgung sollte die Temperatur nicht zu hoch eingestellt sein, es genügen 60° C. Meist entspricht das der Stellung „E“ auf dem Geräteregler. Wussten Sie, dass Zirkulationspumpen dafür sorgen, dass beim Öffnen des Wasserhahns möglichst schnell warmes Wasser zur Verfügung steht? Die Arbeit der Pumpen können Sie durch Zeitschaltuhren auf die Zeiten begrenzen, zu denen das warme Wasser benötigt wird. Laufen die Pumpen auch nachts, verbrauchen sie unnötig Energie.

Abb. 1: Stromverbrauch einer Zirkulationspumpe

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Tipps zum Wasser sparen
Wenn Sie Warmwasser sparen, sparen Sie auch jede Menge Strom. Das heißt aber nicht, dass Sie morgens kalt duschen müssen. Mit Sparduschköpfen und Sparperlatoren (für die Wasserhähne) lassen sich Wasser- und Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent senken! Dem Wasser wird Luft beigemischt, so dass sich der Wasserstrahl weiterhin voll anfühlt, obwohl deutlich weniger Wasser benötigt wird. So brauchen Sie auch weniger Energie zur Wassererwärmung.

Abb. 2: Stromkosten für Duschen und Baden

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